Schmuck und Plastiken, die im Rahmen von Ausstellungen zu Themen entstanden sind.
2006 Ausstellung im Karlsruher Wasserwerk mit der Gruppe "Goldrand". Das Thema sollte Wasser im weitesten Sinne sein.
Ich habe über die Körpersäfte eine Passion in vier Bildern ausgearbeitet und sie in Sterlingsilber mit Emaille angefertigt. Die "Bilder" sind gesägt und in Schichten montiert. Jede Farbe hat eine Bedeutung: Muttermilch, Urin, Blut und Tränen, die Farben sind Emaille. Auch mit der Konsistenz, der vier Flüssigkeiten habe ich farblich gespielt.
Diesen Herren kennen eher die Württemberger, leider wurde er modernisiert und ist inzwischen nicht mehr originell. Ich wollte den hervorragenden Spruch "Wasser predigen- Wein trinken" bildlich übersetzen. Sterlingsilber und Emaille.
Ein tragbares Theater aus Sterlingsilber und wieder Emaille. Es geht um Seeungeheuer, Seejungfrauen und Atlantis. Die Figuren lassen sich hinter den Wellen verbergen.
2008 wieder im Karlsruher Wasserwerk und mit der Goldrandgruppe. Dieses Mal geht um den Rhein und natürlich um Wasser.
Ich habe den Rhein als Grenze und Konfliktzone bearbeitet und die drei letzten Kriege zwischen Frankreich und Deutschland thematisiert.
Die Arbeiten sind aus Sterlingsilber und ein Bild ist mit rotem Emaille gefertigt.
Das erste Bild soll einen Bombentrichter darstellen, das zweite Bild drei Helme in einem Krater und das vierte Bild einen Einschuss.
2013 die letzte "Wasser- Ausstellung", dieses Mal im Karlsruher Regierungspräsidium am Rondellplatz. Das Thema: "alles fließt".
Wieder eher Wandbilder, die Wasseroberflächen im Mondschein, sprudelnde Bäche und eingefrorene Pflanzen darstellen. Sterlingsilber, teilweise oxidiert.
Halsschmuck zur Ausstellung "Alles fließt". Labradoritkugeln wie Wassertropfen, die von Stahlseilen im "Fluss" gehalten werden. Die Schließe ist aus 500er Palladium.
WANDBILDER
Wandbilder aus Sterlingsilber und anderen Metallen, wie Kupfer, Messing und Eisenbindedraht. Die Bilder haben eine Seitenlänge von ca. 40 mm- 75 mm.
Für mich war das Thema "Vermisst" im Vordergrund. Meine Großeltern haben im 2. Weltkrieg Brüder verloren, die keine für die Familie einfach erreichbaren Gräber hatten, deshalb hingen ihre Soldatenbilder sehr präsent im Haus. Ihre Schicksale beschäftigen mich bis heute.
"Die HAARIGEN"
Nach Häkelschmuck und Wandbildern mit sehr dünnen Drähten, habe ich versucht Fell und Haare in Sterlingsilber darzustellen. Dabei sind vier Schmuckstücke entstanden, die nur bedingt tragbar sind, aber dennoch sehr reizvoll. Zwei Arbeiten mit Mondsteinen und Tansanit.
Kompostierbarer Schmuck
Eine Brosche aus getrockneten Netzmelonen und Edelstahldraht mit Sterlingsilber. Halsschmuck aus getrockneten Mandarinenschalen und Edelstahl mit Sterlingsilber. Halsschmuck mit den Resten von Paprika an Stahldraht und Sterlingsilber. Zum Schluss ein Anhänger aus einer Biozitrone an einem Seidenband und ein Anhänger, ebenfalls Biozitrone und Sterlingsilber an Fädelseide.
Nach den ganzen Bestrebungen in meiner Branche, dachte ich auch meinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten zu wollen und habe mit diesem kompostierbaren Schmuck, dessen Metallteile später einfach wieder verwertet werden können, eine Serie geschaffen, die sicherlich einzigartig ist. Mit den Stücken habe ich mich 2024 auf den Staatspreis Baden-Württemberg beworben und kam in die Ausstellung.
Ein Halsschmuck bestehend aus Sterlingsilber und 500er Palladium.
Diese Arbeit habe ich 1998 für einen Wettbewerb entworfen und gefertigt. Das Wettbewerbsthema war "In neuer Reihnung". Ich habe das Thema wie eine Bildergeschichte interpretiert.





































